Sandskulpturenfestival in Friedrichshain

Sandsation in Berlin 2010

Das 8. Internationale Sandskulpturenfestival SANDSATION läutet den Sommer ein Berlin, 4. Juni 2010. Am 6. Juni macht das Internationale Sandskulpturenfestival SANDSATION den Auftakt zum Berliner Kultursommer. Unter dem Motto „Kopf im Sand“ erschaffen 22 Sandkünstler aus allen Ecken der Erde insgesamt dreizehn Skulpturen: Elf, bis zu viereinhalb Meter hohe Sandskulpturen nehmen an dem Wettbewerb um den Deutschen Sandskulpturenpreis teil. Dazu kommen eine bis zu fünfeinhalb Meter hohe Skulptur, die im Tandem zweier Künstler entsteht, und als besonderer Hingucker eine zehn Meter hohe Gemeinschaftsskulptur, das Show-Piece. Die filigranen und doch erstaunlich haltbaren Kunstwerke sind dann für knapp drei Monate bis zum 29. August an der O2 World zu bewundern.

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Besonders spannend sind die Tage bis zum Grand Opening am 9. Juni: SANDSATION-Besucher können den Künstlern, genannt Carver, drei Tage lang bei ihrer ungewöhnlichen Arbeit zusehen und erleben, wie aus den vorbereiteten Sandpyramiden langsam Kunst entsteht. Nicht nur die erstaunliche Form- und Haltbarkeit des Sandes als Skulpturenmaterial, auch die Werkzeugwahl der Künstler sorgt bei großen wie kleinen Besuchern regelmäßig für staunende Gesichter. Vorjahresgewinner Gianni Schiumarini beispielsweise, nutzte für den Feinschliff an seinem Werk einen Löffel seiner Großmutter. Auch mit Eisstielen, Strohhalmen oder Zahnbürsten legen die Carver Hand an die Skulpturen. Wer bei SANDSATION 2010 den Preis für die schönste Skulptur mit nach Hause nimmt, entscheidet eine Jury am 9. Juni um 16 Uhr.

Hochkarätiges Teilnehmerfeld
Insgesamt 22 Carver aus aller Welt hat der künstlerische Leiter Martin Tulinius zur O2 World eingeladen: „Jedes Jahr bewerben sich mehr Künstler aus aller Herren Länder, um Teil von SANDSATION zu sein. Das ist ein tolles Kompliment für das Festival!“ Auch der indische Sandkünstler und Publikumsliebling Sudarsan Pattnaik tritt die Reise in die Hauptstadt an. In seiner Heimat ist Pattnaik ein gefeierter Star. Er unterhält das Golden Sand Art Institute in Puri, an dem er Nachwuchskünstler in der Kunst des Sandskulpturenbaus unterweist. Im letzten Jahr widmete er seine Skulptur „City Of Peace“ bei einem persönlichen Treffen dem Dalai Lama. Ebenso hochdekoriert ist auch der Russe Pavel Mylnikov (geb. Zadanyuk). Bereits 2003 gewann er den ersten Deutschen Sandskulpturenpreis auf SANDSATION. Der Bildhauer und Sandkünstler hofft auf eine Wiederholung. Weite Wege nach Berlin nehmen auch Bruce Phillips aus den USA und Karen Fralich aus Kanada auf sich, um ihre außergewöhnliche Kunst dem Berliner Publikum zu präsentieren. Im Wettbewerb sind auch Künstler aus Syrien, die Ukraine, Bulgarien und die Niederlande vertreten. Johannes Weckl repräsentiert die deutschen Farben. „Die doppelte Bedeutung des Mottos ‚Kopf im Sand’ bietet viel kreativen Spielraum. Ich bin sehr gespannt, wie die Künstler das Motto umsetzen. Von bekannten Köpfen und Gesichtern bis hin zu globalen, politischen Themen ist alles möglich“, freut sich der Däne Tulinius, der am großen Show-Piece auch persönlich Hand anlegt.

SANDSATION 2010 - Vergängliche Sandkunst an der O2 World
8. Internationales Sandskulpturenfestival
6. Juni bis 29. August 2010 an der O2 World

Die Gemeinschaftsskulptur verspricht ein besonderer Blickfang und Zeichen nachbarschaftlicher Zusammenarbeit zu werden. Sie wird von einem deutsch-dänisch-niederländischen Team geschaffen, das mit Lena Tempich, Ulrich Baentsch und Johanna Landscheidt bekannte deutsche Gesichter vorzuweisen hat.

Tapetenwechsel: Umzug an die O2 World
Nach sechs Jahren am Hauptbahnhof wechselt SANDSATION 2010 den Standort vom Hauptbahnhof an die O2 World. „Wir verabschieden uns mit einem lachenden und einem weinenden Auge“; erklärt SANDSATION-Geschäftsführer Uwe Schwettmann. „Die Skulpturen waren am Hauptbahnhof immer ein toller Blickfang und ein fantastisches Empfangskomitee für Bahnreisende.“ Die Zukunft des Festivals am Hauptbahnhof wurde jedoch Jahr für Jahr neu verhandelt und für die Macher zunehmend weniger kalkulierbar. Keine gute Ausgangslage, um ein Festival zu planen. „Daher sind wir froh mit der O2 World einen starken Partner gefunden zu haben“, so Schwettmann weiter. Der Umzug an die Mühlenstraße ist für SANDSATION allerdings kein Aufbruch zu unbekannten Ufern: Bereits im ersten Jahr gastierten die Sandkünstler 2003 an der Friedrichshainer Mühlenstraße.

Sommerspaß für Groß und Klein
Inmitten der faszinierenden Kulisse der Skulpturenausstellung lässt es sich bestens entspannen: Während sich die Kids auf dem großen Spielhügel mit allerlei Sandspielzeug – großzügig zur Verfügung gestellt vom Sponsor BIG – vergnügen, schlendern die Großen über das Gelände oder genehmigen sich einen Drink an der Strandbar. Lehrreich wird es an den Wochenenden: Immer samstags und sonntags um 14 Uhr laden Berliner Sandkünstler zu kostenlosen Carving-Workshops ein. Dabei können sich Kinder und Eltern als Sandkünstler ausprobieren und die Geheimnisse des Sandskulpturenbaus erkunden. Auf dem Festivalgelände überraschen die Veranstalter regelmäßig mit Verlosungen, Promotion-Aktionen und Gewinnspielen. Für das leibliche Wohl sorgt eine Strandbar, die mit Liegestühlen und Strandkörben dazu einlädt, die Seele baumeln zu lassen. Spiel, Spaß und Entspannung für Groß und Klein unter freiem Himmel inmitten einer fantastischen Kulisse im Herzen Berlins – das gibt es nur bei SANDSATION!

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