Kynastbrücke wieder offen
Nach 23-monatiger Bauzeit können die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer ab dem 01.06.2010 die für rund 15 Mio. Euro neu errichtete Kynastbrücke nutzen und müssen nicht mehr den Umweg über Wühlischstraße, Modersohnstraße und Stralauer Allee nehmen.
Die neue Brücke verbindet in einem Bogen die beiden Hälften der Kynaststraße und überquert die Gleise der Fern- und S-Bahn. Sie ist 172 m lang, 12,5 m breit und hat ein Gesamtgewicht von 760 t. Sie liegt etwa 20 m weiter östlich als die 1900 errichtete alte Kynastbrücke, die 2008 abgerissen wurde. Zwei Fahrspuren, die je 3 m breit sind führen über die Brücke. Zusätzlich gibt es noch einen 5 m breiten Geh- und Radweg auf ihrer östlichen Seite und einen 1 m breiten Notgehweg auf der westlichen Seite. Von der Hauptstraße führt eine Fußgängertreppe auf die Kynastbrücke.
An den Gesamtkosten von rund 15 Mio. Euro trägt die Deutsche Bahn AG einen Anteil von 96,2 %, das Land Berlin den verbleibenden Anteil von 3,8 %.
Abschluss der Arbeiten an der Kynastbrücke - Verkehrsfreigabe erfolgt am 01.06.2010.
Pressemitteilung vom 1. Juni 2010
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
Württembergische Str. 6, 10707 Berlin, Telefon: 030-9012-0
kommunikation@senstadt.berlin.de